HOLY.SHIT.SHOPPING. Hamburg

Ex Karstadt Hamburg

Am 8. und 9. Dezember war der Auftakt von HOLY.SHIT.SHOPPING. VOL.4 in Hamburg. Der Veranstaltungsort war das Ex-Karstadt in Hamburg Altona.
Ich bin mit zwei Produkten vertreten gewesen. Der Anteil an Designern aus Berlin war ziemlich hoch. Dies mag dadurch kommen das die Veranstalter ebenfalls aus Berlin kommen und viele sich dachten, wenn sie schon in Berlin einen Stand mieten warum nicht auch noch in Hamburg. Es ist ja nicht so weit.
Doch wer mir guten Geschäften gerechnet hat wurde wohl eher enttäuscht. Jedenfalls habe ich mit keinem Designer gesprochen der richtig zufrieden war. Die Hamburger haben die Veranstaltung wohl eher als Wochenendspaziergang zum quatschen und gucken genutzt. Der Sonntag war der deutlich vollere Tag. Was mir besonders aufgefallen ist, war dass der Kinderanteil mir deutlich höher vorkam als ich es aus Berlin auf solchen Veranstaltungen gewöhnt war. Um so mehr verwunderte es mich, das in dem technisch sehr labilen Räumlichkeiten, ohne jegliche Klimatisierung, ausser die Eingangstür, Rauchen nicht nur geduldet wurde, sondern es wohl zum Coolsein dazu gehörte. So lies es nicht lange auf sich warten das man die Luft greifen konnte. Glücklich dem der die ganze Zeit drinnen blieb und somit auch keine Gelegenheit bekam einen Vergleichswert so bekommen. Aber mal ehrlich, was soll das denn, auf einer Indoor Veranstaltung, bei der auch viele Textile Produkte angeboten werden darf man Rauchen. Ach ja, durch die Live Djs die wegen Überlastung des Stromnetzes nur den hinteren Teil der Fläche beschallen konnten, waren wir ja eigentlich auf einer angesagten Party und nicht auf einer Verkaufsveranstaltung.
Nun ja ich habe mich doch ziemlich gewundert, gerade wo wir nur noch drei Wochen vor der Einführung neuer Gesetze sind. Ist die Revolte, die sich ihre Wege brechen will? So will ich hoffen das es in Berlin, ohnehin von den Räumlichkeiten viel schöner, besser zugeht und es keine Zugeständnisse gibt. Aber große Hoffnung habe ich da leider nicht.
Und auch wenn diese Veranstaltung finanziell kein großer Erfolg war, so habe ich doch einige Kontakte Knüpfen können über die ich mich sehr freue und bei denen ich ein gutes Gefühl habe. Und natürlich habe ich meine “Messe” erfahrungen weiter ausgebaut und kann wieder daraus lernen.
In diesem Sinne, auf ins Café Moskau am Samstag (12-22 Uhr) den 15. und Sonntag (12-20 Uhr) den 16. Dezember. Denn schöne Geschenke findet man allemal dort. Und ich lass mich überraschen wie die Berliner so schoppen gehen.

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