Angst, Furchtbar schön!?

Habe einen Artikel auf der Seite “Zeit Wissen” (www.zeit.de) über die Positive Wirkung von Angst gelesen. Der Artikel stammt ursprünglich aus dem Magazin zeitwissen 04/2005.

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Anhand eines konkreten Beispieles und mit einigen Ergänzuungen wurde das Thema behandelt.
Ich sehe hier einen guten Ansatz mit seinen Ängsten umzugehen. Sich gerade zu zu Motivieren sich seinen Ängsten zu stellen und sie zu hinterfragen.
Es geht mir hierbei gar nciht darum den Mut aufzubringen sich mit einem Fallschirm aus einem Flugzeug zu stüzen, sondern um die Ängste die wir im Zwischenmenschlichen haben.

Wenn wir aufhören uns selber so ernst zu nehmen, dass jede mögliche Fehlleistung gleich in einem Weltuntergang mündet und wenn wir das “Leben lernen” wieder spielerisch betreiben, wie wir es einst ganz selbstverständlich getan haben, dann könnten wir uns sehr viel freier bewegen. Wenn wir verstehen das Angst gut ist, um zu wachsen, und das wir auch bei bestandener Herausforderung, sprich Überwindung der Angst, eine Belohnung vom Körper erhalten, dann sollten wir doch gerade zu erpicht sein uns solchen Situationen zu stellen. Doch wir verhalten uns da oft anders. Lieber schieben wir unangenehme Situationen oder Auseinandersetzungen vor uns her und lassen sie immer größer werden.

Die Realität existiert immer, egal ob wir die Augen schließen oder nicht. Je direkter und unverblümter wir sie an uns heran lassen, desto mehr Potential und freiraum haben wir daraus zu lernen und desto besser können wir entscheiden.

Gerade im Designbereich geht es um Menschen. Wir lösen Probleme, optimieren Situationen oder machen das leben einfach nur schöner. Doch wir tun dies für Menschen. Dafür müssen wir mit ihnen in Kontalt trefen. Bei der Entwickung, der Rechere und auch bei der Präsentation unserer Lösung. Wir müssen Menschen davon überzeugen, das dir eine Erfolgsversprechende Lösung anbieten, das unsere Idee der Zielgruppe unerstezlich wird.

Auf diesem Weg sind wir mit unzähligen Situationen konfrontiert, die bei vielen Angst auslösen. Es geht, gerade hinter den Kulissen, um Macht, um Rechthaben, Angst vor Veränderung und vielem mehr. Oft stehen diese Punkte der Optimalen Lösung kontaproduktiv im Weg.
Sollten wir da uns nicht viel lieber wieder in einem stärkeren Maaße einem größerem Ziel verschreiben, als den Individualismus ins Unermessliche zu treiben. Breche ich mir den gleich einen Zinken aus der Krone wenn ich mal nicht der superheld bin sondern nur der Held?

Würden wir in jeglichen Auseinandersetungen uns unseren Ängsten wirklich stellen und auch erlich mit unseren Mitmenschen Reden, dann würden wir, so glaube ich, oft erstaund sein, dass wir weder mit unseren Ängsten aleine sind und zum anderen, wie einfach es gehen kann sich weiter zu entwickeln und dabei noch ein Produkt in den Händen zu halten.

Ist es nicht oft so, das wir glauben dem Gegenüber nicht die Wahrheit sagen zu können? Wir wollen gerde Freunde schonen. ISt es nciht vielmehr unsere Pflicht Menschen die uns nahe stehen, die uns etwas bedeuten, die Wahrheit zu sagen. Selbst wenn es nur unsere Meinung ist.
Wenn mir eine Frage gestellt wird, wie z.B. “Findest du das ich mir in der Situation Richtig verhalten habe?”, und ich nun denke mein Gegenüber mit der Wahrheit zu verletzen. Ich sage also nicht “Ich fande es nicht gut, du solltest dich bei Person B entschuldigen und dir vorher klar machen das du Neidisch warst” sondern “Ach ja geht so, das war schon ganz OK so”. Mein gegenüber könnte jetzt natürlich heraushören das meine Verschwommen Antwort eigentlich klar negativ gemeint ist, tut sie aber meistens nicht. Auf die Falsche Antwort bekomme ich jetzt im besten Fall eine Ehrliche Antwort, doch meistens ist auch diese vom eigentlichen Abweichent, um mich wiederum zu schonen. So entfernt sich das Gespräch immer witer von der Realität und eigentlich kann man es sich schon nach dem ersten Ballwechsel schneken weiter zu machen.

Ich denke das wir mehr einstecken können als wir selber glauben. Und wenn man sich vergegenwärtigt das eine Ehrliche und offene Kritik ein Kompliment ist, da nur Menschen einem Komplimente machen die etwas gutes in dir oder deiner Arbeit sehen. immerhin kostet es Zeit sich mit etwas auseinander zu setzen um es Ernsthaft Kritisieren zu können. Aber auch ein spontan geäusserter Einfall impliziert den Glauben an dein Potential.
Überraschen wir uns doch jeden tag aufs neue, es muss ja nicht gross sein was wir tun.
Wie sagt Beppo Strassenfeger so trefflich “Du darfst nicht die ganze Stasse hinunter Gucken und denken das schaffe ich nie in einem Tag, sondern mach einfach besenstrich für Besenstrich und am ende des Tages wirst du sehen das du alles geschaft hast”

Also stellen wir uns doch den Ängsten, am besten Portioniert, und freuen uns auf die Anschließende Hauseigene Belohnung.

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