Vor vier Wochen noch hätte ich nicht einmal gedacht das auch ich mich mal von Fußball mitreissen lassen würde. Vor vier Wochen noch hätten sich die meisten Menschen nicht Träumen lassen eine solche deutsche Mannschaft zu erleben. So fand ich die Spiele der Deutschen mit Abstand am spannendsten. Dies eine rein subjektive Meinung eines Leihen, aber ich glaube ganz allein stehe ich damit nicht.
So hat eine Fussballmannschaft das geschafft was die Politik in den letzten 32 Jahren nicht geschafft hat. Ich denke schon das die Deutschen ein sehr verqueres Selbstbewusstsein haben und ein Zusammengehörigkeitsgefühl gänzlich zu vermissen ist. Es ist mit Sicherheit zu früh zu sagen das dies sich nachhaltig geändert hat, doch ein Grundstein ist gesetzt. Das was in den letzten Wochen auf den Strassen zu erleben war hat mich beeindruckt. Ich hatte das Gefühl das Deutschland 1000 Kilometer nach Süden gerutscht ist. Die meisten Menschen waren auf einmal ganz anders, offen, euphorisch und emotional. Und die Menschen begannen daran zu glauben Weltmeister werden zu können. Das beschränkte sich nicht nur auf die Deutschen selber, Menschen sämtlicher Nationen, die hier leben begeisterten sich für die deutsche Mannschaft. Wir sind näher zusammengerückt und haben wieder begonnen an uns zu glauben.
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Und wiedermal beglückt uns die GEZ mit einer neuen Plakat-Kampagne. Man muss schon sagen, dass es auch schon echt gute Kampagnen von ihnen gab, besonders im Kino. Diese kann man jedoch nicht dazu zählen.
Was will man uns nun mit diesem Plakat sagen? Vier Türspione nebeneinander, die immer den Blick auf den gleichen Flur freigeben, nur eben mit anderen jungen Damen vor der Tür. Und darüber der Text: „Eine dieser freundlichen Damen arbeitet für uns“ und darunter eine weitere Zeile: „Wir wissen welche …“

Das ist ja jetzt mal schön. Wenn eine nun von der GEZ ist, von wem kommen dann die Anderen? Ist es realistisch das in kurzer Zeit vier solcher Frauen vor meiner Tür sehen, die vor allem keine Verabredung mit mir haben. Ich glaube wohl nicht. Dazu kommt noch die Tatsache, dass nach meiner Erfahrung 80% der Personen, die an meiner Tür unaufgefordert geklingelt haben, abgesehen von Post und Paketservice, unseriöser Natur waren. Dazu zähle ich auch die GEZ, denn die Art und Weise wie sie bei mir bis jetzt aufgetreten sind und auch bei Freunden, würde ich alles andere als freundlich bezeichnen. Gerade wenn man in der heutigen Zeit eben keinen Fernseher oder Radio hat ist man ja ohnehin schon höchst verdächtig.
Also zurück zum Thema, was wollen die drei Anderen Frauen von mir? Immerhin können wir vielleicht so herausbekommen was die anvisierte Zielgruppe ist. Könnte es sein das es die mobile Krankenpflegerin ist, oder doch eher „meals on wheels“ oder ist es doch der „mobile Mittagsfick“, ich glaube wir werden es nie erfahren, weil wir einfach auf Nummer sicher gehen und die Tür zu lassen werde.
Und wieso wird hier damit geworben das eine Frau von der GEZ kommt um zu überprüfen ob man ein Ehrlicher Bürger ist, ich hatte bis jetzt nur Männer. haben sie uns damit ihre neue Kampfstrategie verraten? Oder wollen sie uns einfach nur sensibilisieren, das man heutzutage eben nicht mehr jedem die Tür aufmachen sollte. Weil, wir können ja nicht sehen das im toten Winkel, neben der Frau, eben noch zwei Männer stehen, die eben nicht mehr so freundlich sind und die vorhaben uns Auszurauben. Wer weiss das schon.
Und woher weiss man denn das diese vier Frauen freundlich sind. Wenn man geschrieben hätte attraktiv dann hätte jeder sagen können „ja“ oder eben auch „nein“, aber freundlich nur aufgrund eines Bildes, sehr fragwürdig.
Sie hätten vielleicht gerne das wir sie als freundlich sehen auch wenn sie es nicht sind.
So wissen wir nur, das wenigstens eine eine Arbeit hat und das diese eine eben nicht nur das eine von uns will.
Es ist immer wieder erstaunlich das Produkte auf den Markt kommen, bei denen man sich Fragt, ob die Macher überhaupt nachgedacht haben. Nun ja darüber das es genug, genauso gedankenlose, gibt mit denen man viel Geld verdienen kann anscheinend schon.
Zu Assoziativen Ketten ein Beispiel. Woran denken sie wenn sie, in dem Kontext Geruch oder Geruchsbekämpfung, ein aufgehängtes Fussballtriekot sehen?
Denke sie da an A “Oh ja gleich geht das Spiel los und da hängt das frisch gewaschene, nach Lenor duftende Trikot von Ballag. Ach wie gerne würde ich da jetzt meine Nase hineindrücken und tief durchatmen!”
oder vielleicht doch eher an B, ” … das war ein tolles Spiel, die Mannschaft hat alles gegeben und da hängt das unglaublich verschwitzte Trikots unserer 11. So vollgeschwitzt wie die sind sollten die doch mal gleich in die Waschmaschine, bevor sie noch richtig anfangen zu stinken.
Also ich denke da eher an die Aussage B und dann frage ich mich doch, warum sollte ich ein solches Trikot in mein Auto hängen um den Geruch zu verbessern? Nein ein Duftbaum, den ich ja schon sowieso schon eher abstoßend finde, auch noch in ein solches Design zu pressen grenzt doch an Volksverarschung. Doch so wie es scheint lässt sich dieses ja ganz gerne dazu benutzen.
Schade wie kritiklos viele ihre Umwelt wahrnehmen und mit ihr umgehen.

Genießen sie den Geruch der Deutschen Elf, so wie er nach dem Finale am 09.07.2006 sein könnte.
Habe einen Artikel auf der Seite “Zeit Wissen” (www.zeit.de) über die Positive Wirkung von Angst gelesen. Der Artikel stammt ursprünglich aus dem Magazin zeitwissen 04/2005.
Anhand eines konkreten Beispieles und mit einigen Ergänzuungen wurde das Thema behandelt.
Ich sehe hier einen guten Ansatz mit seinen Ängsten umzugehen. Sich gerade zu zu Motivieren sich seinen Ängsten zu stellen und sie zu hinterfragen. Continue reading ‘Angst, Furchtbar schön!?’